FASZIEN-YOGA

Die klassischen, einheitlichen Asana-Ausrichtungen werden beim Faszien Yoga verlassen und der Körper in die verschiedensten Winkel bewegt. Es wird mit fließenden statt statischen Movements gearbeitet. Neben Dehnübungen sind das Federn und Schwingen Hauptelemente einer Yogastunde. Schaut man in einen Faszien-Yogakurs kann es sein, dass die Posen der Übenden stark voneinander abweichen, da jede/r individuell schaut, was der eigene Körper braucht, was ihm gut tut.

 

Und was sind Faszien? Faszien sind feine, zähe bindegewebige Häute, die unsere Muskeln umschließen. Klein und fein, aber groß in ihrer Bedeutung: in Faszien befindet sich die größte Anzahl an Rezeptoren und Nervenzellen, die unser Gehirn mit Sinnesempfindungen überschütten, fungieren also als eine Art Sinnesorgan. Zudem transportieren die Fasern Giftstoffe aus den Muskeln. Zu viele stressige Einflüsse führen zu Verspannungen, Muskelstarre. Wirken wir mit Yoga auf die Faszien, ist das tiefe Detox-Arbeit: Verklebungen, Verfilzungen werden gelockert, steckengebliebene Gifte – auch emotionaler Art – können herausgewaschen werden und Körper und Geist entspannen.