AERIAL YOGA

Die Kunst des Loslassens bei der Yoganacht

Yoganacht, Aerial Yoga
Anti-Gravity oder auch Aerial Yoga bei Flying Yogi

Beim Aerial oder auch Anti Gravity Yoga werden die Asanas mit Hilfe eines fest in der Decke verankerten Trapeztuches praktiziert. Ja, man hängt dann tatsächlich wie eine Fledermaus in den Seilen. Oder liegt in Shavasana komplett eingehüllt im Tuch. Aerial Yoga hält für YogInis und Nicht-YogInis einige Überraschungen bereit. Darauf zu vertrauen, dass das Tuch wirklich hält. Zuzulassen, dass man die Kontrolle abgibt. Aerial Yoga ist die Kunst des Loslassens. Manchmal fließen da sogar aus heiterem Himmel Tränen. Weil sich etwas löst, was schon lange festgesessen hat.

Das Trapeztuch, mit dem Aerial Yoga geübt wird, gibt Stabilität bei Gleichgewichtsübungen und erlaubt Schräglagen, die ohne den Halt von oben nicht möglich wären. Beim ersten mal ist Aerial Yoga vielleicht nicht sehr  meditativ und entspannend, macht aber Spaß und trainiert den gesamten Körper. Insbesondere die Rücken- und Bauchmuskulatur ist für die Balance gefragt. Der US-Tänzer und Luftakrobat Christopher Harrison mixte die Luftnummer ursprünglich für seine Artistikgruppe aus Gymnastik-, Yoga-, Tanz-, Pilates- und Akrobatikelementen.