Vertrag LANGENACHTDESYOOOGA 2019

Präambel

 

Die LANGENACHTDESYOOOGA ist ein deutschlandweites Projekt des Vereins „Yoga für alle e.V.", dessen Zweck es ist, den gemeinnützigen Satzungszweck durch Yoga-Anbietende (z.B. Sportvereine, Yoga-Studios, Boulderhallen, gemeinnützige Einrichtungen) zu verwirklichen, die an diesem Abend ihre Türen öffnen, um zum einen Yoga zum Probieren und Vertiefen sowie zum anderen soziales Yoga zu ermöglichen. Den teilnehmenden BesucherInnen der Veranstaltung soll nicht nur vermittelt werden, was soziales Yoga ist, sondern, auch welche gesundheitliche und entspannende Wirkung Yoga im Sinne von Yoga für alle e.V. haben kann. Der Verein will durch diese Veranstaltung nicht nur Aufmerksamkeit für seine Arbeit in der Bevölkerung erwecken, sondern auch Jedem die Möglichkeit geben, unkompliziert und unverbindlich erste Erfahrungen mit Yoga zu sammeln. Yoga umfasst nicht nur körperliche Übungen, sondern auch weitere Techniken wie Meditation, die allesamt die Gesundheit fördern können. In einer entspannten Atmosphäre wird am 22. Juni 2019 von 17 – 23 Uhr in verschiedenen Städten Deutschlands zeitgleich die Vielfalt des Yoga in all seinen Ausprägungen erfahrbar durch bis zu 200 sehr unterschiedliche Yogakurs-Angebote bei bis zu 50 Yoga-Anbietenden pro Stadt. Teilnehmende und Yoga-Anbietende lassen sich gemeinsam auf dieses einzigartige Event ein.

 

§ 1 Vertragsgegenstand

  1. Dieser Vertrag regelt das Verhältnis zwischen dem gemeinnützigen Verein Yoga für alle e.V. (im Folgenden: Verein) und den Yoga-Anbietenden im Rahmen der LANGENACHTDESYOOOGA 2019 (im Folgenden: Veranstaltung) am 22.06.2019 an fünf Veranstaltungsorten in Hamburg, Sylt, Bochum, München und Köln.

  2. Der Austragungsort der von den Yoga-Anbietenden gestalteten Yogakurs-Angebote ist die im Anmeldeformular angegebene Stadt.

  3. Die Kernidee der Veranstaltung ist die gemeinschaftliche Verwirklichung des gemeinnützigen Satzungszwecks des Vereins. Trotz der deutschlandweiten Verteilung der beteiligten Yoga- Anbietenden wird ein gemeinsames Projekt mit einem gemeinschaftlichen Ziel gestaltet, so dass die Yoga-Anbietenden als Hilfspersonen gemäß § 57 Abgabenordnung tätig werden.

     

§ 2 Zeitpunkt des Vertragsschlusses

  1. 1. Die E-Mail mit der der Verein die Yoga-Anbietenden zur Teilnahme an der Veranstaltung LANGENACHTDESYOOGA einlädt, stellt eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots im Sinne der §§ 145 ff. Bürgerliches Gesetzbuch dar.
  2. Das Absenden des ausgefüllten Anmeldeformulars durch die Yoga-Anbietenden an den Verein gilt sodann als verbindliches Angebot zum Vertragsschluss für die Teilnahme an der Veranstaltung.

  3. Der Vertrag zwischen dem Verein und den Yoga-Anbietenden kommt mit Versendung der Rechnung per E-Mail durch den Verein zustande, dies stellt die Annahme dar.

§ 3 Pflichten der Yoga-Anbietenden
    1. Die LANGENACHTDESYOOOGA ist eine deutschlandweite Veranstaltung des Vereins, der sich Hilfspersonen vor Ort bedient. Die Yoga-Anbietenden verpflichten sich, die Veranstaltung weisungsgebunden und vertragskonform durchzuführen.
    2. Der Verein stellt den Yoga-Anbietenden im Vorwege Einlassbändchen zur Verfügung, die diese zu einem Preis von 20 Euro inkl. MwSt. im Namen des Vereins an Teilnehmende verkauft. Der Erwerb eines Einlassbändchens berechtigt den Erwerber/die Erwerberin (Einzelperson), an allen Angeboten der Yoga-Anbietenden während der Veranstaltung teilzunehmen. In diesem Zusammenhang verpflichten sich die Yoga-Anbietenden, die Veräußerung der Einlassbändchen gewissenhaft durchzuführen. Dies umfasst insbesondere die transparente Abrechnung der Bändchen-Veräußerungserlöse mittels der zur Verfügung gestellten Dokumente und die Weiterleitung der Erlöse an den Verein. Die Bändchen verbleiben bis zum Verkauf im Eigentum des Vereins. Die nicht verkauften Bändchen sind mit den entsprechenden Unterlagen an den Verein zurückzuschicken, hierfür ist der bereitgestellte Lieferschein zu verwenden.

    3. Die Yoga-Anbietenden stellen am 22.06.2019 zwischen 17 und 23 Uhr ein mit dem Verein abgestimmtes Kurs-Angebot von maximal 45 Minuteneinheiten für Teilnehmende zur Verfügung.

    4. Zu Beginn eines jeden Kurses erfolgt eine Aufklärung über den Charakter der Veranstaltung. Dies beinhaltet zum einen den Sinn und Zweck der Veranstaltung - also die Erfüllung des Satzungszwecks des Vereins und die Schaffung des Bewusstseins darüber, wie Yoga die Gesundheit fördern kann und was soziales Yoga ist. So erfahren die Teilnehmenden, dass sie durch den Kauf des Bändchens Yoga-Unterricht für Menschen ermöglicht haben, die nicht einfach in ein Studio gehen können. Soziales Yoga umfasst Yoga-Angebote für notleidende oder gefährdete Menschen, d.h. Geflüchtete, Opfer von Straftaten, Menschen im Rollstuhl oder mit psychischen Erkrankungen, Häftlinge im Strafvollzug oder für traumatisierte oder trauernde Menschen. Außerdem werden Yoga-Lehrerende in diesen Bereichen durch den Verein speziell fortgebildet. Yogalehrende, die bei der Veranstaltung unterrichten, erhalten durch den Verein ein Papier, das ihnen die Vermittlung des Veranstaltungsziels und des Konzepts von sozialem Yoga ermöglicht.

    5. Teilnehmende, die außerhalb der Veranstaltung durch den Verein angebotenes soziales Yoga ausüben, können über die Einrichtungen, in deren Obhut sie sind, stark vergünstigte Einlassbändchen für die Veranstaltung erhalten.
    6. Die Yoga-Anbietenden kontrollieren nach bestem Wissen und Gewissen, dass sämtliche Teilnehmende ein Bändchen für die Veranstaltung zuvor erworben haben. Der Einlass wird verweigert, wenn Teilnehmende kein Bändchen oder keinen Button vorweisen können.
    7. Die Yoga-Anbietenden sind verpflichtet, für sich und das gesamte von ihnen eingesetzte Lehrpersonal eine Haftpflichtversicherung vorzuhalten.
    8. Die Haftung bleibt bei den Yoga-Anbietenden. Es liegt insbesondere im Verantwortungsbereich der Yoga-Anbietenden, die Verkehrssicherungspflichten während der Veranstaltung zu gewährleisten, ausreichend qualifiziertes Aufsichtspersonal zur Verfügung zu stellen sowie die Hygiene- und Sauberkeitsstandards zu beachten.

§ 4 Gebühren

  1. Die Yoga-Anbietenden verpflichten sich, eine Gebühr zwischen 100 Euro und 150 Euro zzgl. Mwst. (Yoga-Anbietende können frei wählen) an den Verein zu zahlen, um Kosten für Werbematerialien und Öffentlichkeitsarbeit zu decken.
  2. Die Erlöse der LANGENACHTDESYOOOGA kommen den gemeinnützigen Projekten des Vereins zugute.

 

§ 5 Rechte und Pflichten des Vereins

 

1.     Der Verein plant die Veranstaltung, gestaltet die Rahmenbedingungen und führt die Werbung hierfür durch. Dies umfasst:

 

 

  1. Werbung über Pressearbeit u.Ä.
  2. Gestaltung von Informations- und Werbematerialien (Website, App, Programmheft, Plakate)
  3. Druck von Informations- und Werbematerialien (Programmheft, Plakate)
  4. Zurverfügungstellung der Einlassbändchen
  5. Informationen über den Zweck des Vereins und Erläuterung des Konzepts ‚soziales Yoga’
  6. Information der Yoga-Anbietenden und Bereitstellung von Ansprechpartnern
  7. Ankündigung der Veranstaltung über Social Media

 

 

2.     Im Rahmen der Veranstaltungsorganisation werden für den Verein die Yoga-Anbietenden im Vorfeld, während der Durchführung und im Nachhinein tätig.

 

3.  Der Verein erteilt den Yoga-Anbietenden Weisungen, wie die Veranstaltung im Sinne des Vereinszwecks durchzuführen ist. Dies beinhaltet insbesondere den Sinn und Zweck der Veranstaltung, den Hinweis auf soziales Yoga sowie die Dauer von maximal 45 Minuten pro Programmpunkt.

 

 

4.   Der Verein verbindet alle Yoga-Anbietenden und stellt im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit deren Beitrag zur Veranstaltung vor. In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der Verein, die Yoga-Anbietenden mit ihren Studios und den von ihnen im Rahmen der LANGENACHTDESYOOOGA angebotenen Kursen auf der Veranstaltungs-Website, in einer webbasierten App sowie in Programmheften zu platzieren. Dafür bedient er sich den von den Yoga-Anbietenden bereitgestellten Informationen. Für die Richtigkeit dieser Angaben haben allein die Yoga-Anbietenden Sorge zu tragen.

 

 

5. Der Verein stellt den Yoga-Anbietenden im Rahmen einer städtebezogenen Werbemittelverteilung die Einlassbändchen, sämtliche Werbematerialien sowie Lieferscheine für das Zurücksenden nicht verkaufter Bändchen und alle weiteren, für die Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Dokumente (z.B. zur Überweisung des anbieterbezogenen Bändchen-Veräußerungserlöses) zur Verfügung.

 

 

6.   Der Verein ist berechtigt, die vertragskonforme Durchführung beim Yoga-Anbietenden zu kontrollieren.

 

 

 

§ 7 Datenschutz

Als Anlage zu diesem Vertrag wird das Informationsblatt nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung über die Datenverarbeitung der Yoga-Anbietenden übergeben.

 

§ 8 Einhaltung gesetzlicher Pflichten

  1. Die Yoga-Anbietenden verpflichten sich im Rahmen der Durchführung der LANGENACHTDESYOOOGA zur Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung und des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns in der jeweils geltenden Fassung.

  2. Die Yoga-Anbietenden stellen den Verein von allen Ansprüchen, hierzu gehören insbesondere Art. 82, 83 DS-GVO und § 13 MiLoG, frei. Dies gilt auch für etwaige erforderliche Kosten, die dem Verein in diesem Zusammenhang entstehen.

     

§ 9 Salvatorische Klausel
  1. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
  2. Die Vertragsparteien sind im Falle einer unwirksamen Bestimmung verpflichtet, über eine wirksame und zumutbare Ersatzregelung zu verhandeln, die dem von den Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

 

Hamburg, 28.11.2018

Yoga für alle e.V.
Der Vorstand

 

Fruchtallee 19a in 20259 Hamburg | Steuernummer 17/ 454/ 05580 Bankverbindung: GLS-Bank Bochum | IBAN: DE28430609672048663400

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